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Runder Tisch zum Thema "Das Konsulat als Mittler zwischen Arbeitswelt und Zivilgesellschaft" (Saarbrücken, 3. Februar 2009).

Was genau macht eigentlich ein Konsul und inwiefern kann die Zivilgesellschaft von der Arbeit eines Konsulats profitieren? Um diese und weitere spannende Fragen geht es bei der Table Ronde am 3. Februar, die vom Kompetenzbereich "Arbeitswelt Frankreich" des Frankreichzentrums der Universität des Saarlandes veranstaltet wurde. Drei Konsuln aus Deutschland und Frankreich berichteten über ihre beruflichen Tätigkeiten und ihre grenzüberschreitende Mittlerfunktion.


Am runden Tisch saßen die Honorarkonsuln der Bundesrepublik Deutschland in Frankreich Sylviane Baker aus Rennes und Till Meyer aus Dijon sowie Philippe Cerf, Generalkonsul der Republik Frankreich im Saarland. Sylviane Baker gab einen Einblick in ihre Zusammenarbeit mit der Chambre de Commerce (Handelskammer) in Rennes, Till Meyer in seine Aufgaben als Leiter des Kulturzentrums Maison Rhénanie-Palatinat (Haus Rheinland-Pfalz) in Dijon und Philippe Cerf als Leiter des Generalkonsulats in Saarbrücken wurde über die beruflichen Tätigkeiten eines Konsuls berichten.


                                                                                                                                                                           

Kontakt:
Sandra Duhem
Frankreichzentrum der Universität des Saarlandes
Telefon: 0681 / 302-2399

Weitere Informationen: http://www.uni-saarland.de/fz  

Quelle : http://www.saarbruecken.de/de/event/23112

 


Philippe CERF, Frankreichs Generalkonsul im Saarland,
Sylviane BAKER, Honorarkonsulin der Bundesrepublik Deutschland in Rennes,
und Till MEYER, Honorarkonsul der Bundesrepublik Deutschland in Dijon
Bild : Chris MATHIEU, freier Journalist

Link : Presseartikel


Geschichte des Frankreichzentrums

Das Frankreichzentrum wurde im November 1996 als eine zentrale Einrichtung der Universität des Saarlandes gegründet und dient als Plattform für die frankreich- und frankophoniebezogenen Aktivitäten der Hochschule. Das Frankreichzentrum unterstützt und erweitert die zahlreichen persönlichen sowie institutionellen Kontakte mit Frankreich und französischen Hochschulen.

Ein wissenschaftlicher Beirat sowie ein Kollegium aus Mitgliedern aller Fakultäten kommen regelmäßig zusammen, um über die Aktivitäten des Frankreichzentrums zu entscheiden.

Die Universität des Saarlandes steht seit ihren Anfängen in besonderem Bezug zum französischen Nachbarn: Gegründet wurde sie durch die französische Regierung und nahm im November 1948 ihren Lehrbetrieb mit anfänglich 4 Fakultäten auf. Damit war sie die zweite französische Hochschule im Saarland, nachdem schon 1947 in Homburg das „Institut d'Etudes Supérieures de médecine à l'Université de Nancy en territoire Sarrois“ für Mediziner eingerichtet worden war.

Robert Schuman, der damalige französische Außenminister, zählte zu den ersten offiziellen Gästen der neuen zweisprachigen Hochschule. Nachdem die Universität des Saarlandes 1957 zu einer deutschen Einrichtung wurde, war es ein politischer Wille, sowohl von der Landesregierung als auch von der Universität, den engen Kontakt zu französischen Institutionen und Studiengängen aufrechtzuerhalten. In jeder der Fakultäten hat die Frankreichorientierung einen besonderen Stellenwert.

Nicht zuletzt begünstigt auch die Lage Saarbrückens im deutsch-französischen Grenzraum die europäische und internationale Ausrichtung der Universität.

Quelle : Frankreichzentrum der Universität des Saarlandes 

 

 


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